Ein facettenreiches Instrument

Mehr als bei jedem anderen Instrument ist das Musizieren auf der Gitarre seit jeher geprägt von einem Crossover zwischen Popular- und Kunstmusik, vom scheinbaren Widerspruch zwischen einerseits sehr einfachen, ja "primitiven" Spiel- und Vermittlungstechniken (wie dem über Vor-/Nachmachen mündlich tradierten Schlagen von Akkorden nach Griffdiagrammen) und anderseits hochkomplexen kognitiven wie motorischen Anforderungen (nehmen wir als Beispiel eine Fuge von Bach).


Mein Unterrichtsraum im Kaiser-Wilhelm-Ring 8
Mein Unterrichtsraum im Kaiser-Wilhelm-Ring 8

Schüler bei ihren Interessen und Kenntnissen "abholen"

Zwischen diesen beiden Extremen gibt es eine riesige Bandbreite an Interessen, selbstgesteckten Zielen und mehr oder weniger deutlich erkannten Defiziten, die den Gitarrespielenden dazu bewegen, Unterricht zu nehmen.
Dass ein Schüler ohne jegliche musikalische oder gitarristische Vorkenntnisse beim Gitarrelehrer vorstellig wird, ist eher Ausnahme als Regelfall. Fast nur bei Grundschulkindern und einigen Jugendlichen genießt der Lehrer den Luxus, den Unterricht „ordentlich von der Pike aus“ aufziehen zu können.
Dem hat der Lehrende gerecht zu werden, und jeden Schüler da abzuholen, wo er sich gerade befindet -und v.a. da hinzubringen, wo er hin möchte.  Und sicher, mit neuen Anregungen, noch darüber hinaus.

  

Von Blues
bis Progressive Metal:

» E-Gitarre

Von Renaissance
bis zeitgenössischer Musik:

» Klassische Gitarre

Der Mann, der schneller spielt als sein Schatten... ;-)

Von Lagerfeuer
bis Advanced Fingerstyle:

» Steelstring